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Green MOM Faves – Interview mit Kunstkinder Mag

Die Green Mom Faves im Juli kommen dieses Mal in Form eines Interviews – wir haben Anna und Esther vom „Kunstkinder Magazin“ ein paar Fragen gestellt. Kunstkinder Mag ist ein junges Online-Magazin für – so nennen es die beiden selbst – das bunte Potpourri an FreundInnen und LeserInnen gerne – LebenskünstlerInnen, Modemenschen, Stadtkinder und WeltverbesserInnen. Neugegründet im März 2015 will Kunstkinder Mag mit der Online Plattform ein wenig ›Slow Fashion‹ unter die Modeszene mischen, macht sich auf die Suche nach inspirierenden Menschen, Orten und Projekten rund um’s Thema – und das alles von ihrer Basis Hamburg aus.

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Foto: kunstkinder-mag.de (Bassi Lichtenberg / @lichtenberg_photos)

 

Liebe Anna, liebe Esther –  wer seid ihr eigentlich und was macht ihr „sonst so“?

„Wir, das sind: Anna, Masterstudentin der Culture, Arts & Media irgendwo zwischen Hamburg und Lüneburg, freie Fotografin und Projekte-Liebhaberin. Und Esther, Studentin der ökologischen Landwirtschaft in Kassel, ehemalige Wahlhamburgerin und ebenfalls Projektliebhaberin (vom regionalen Laden „Tischlein Deck dich“ bis hin zum Hamburger Pop Up Store „Slow Fashion Room“).

BB: Wie seid ihr auf die Idee für Kunstkinder Mag gekommen?

„Früher haben wir ein digitales Fototagebuch geführt, ohne viele Worte und umso mehr Sinn für visuelles Geschichtenerzählen. Während jedoch immer mehr Modeblogs aus dem Netz schossen, wurde der Wunsch größer, ein wenig zu unseren Gedanken hinter den so sorglos präsentierten Kleiderensembles (damals vor allem aus Vintage Stücken zusammengesetzt) zu erzählen. Das Projekt „langsame Mode“ wurde dann ganz schnell zum Hauptanliegen unserer gemeinsamen Plattform, und wir lernten – und lernen noch immer – Tag für Tag neue inspirierende Menschen kennen, die uns dazu ermuntern, weiter zu machen, ihre Geschichten zu erzählen, selbst kreativ zu werden, neues auszuprobieren… und und und.“

BB: Wird die Zukunft grün?

„Optimistischer Weise ja. Realistisch gesehen ergeben sich wohl mit jedem gesellschaftlichen Entwicklungsschritt neue Probleme – lasst uns also sagen: grünER!“

BB: Wie ist eure Empfehlung für ein nachhaltigeres (Mode-)Leben?

„Fangt mit einem einfachen und kostengünstigen Schritt an und fragt euch: Was brauche ich eigentlich wirklich? Eine reduzierte Garderobe ist nicht nur nachhaltiger, sondern macht definitiv auch glücklicher.
Zweiter und liebster Schritt, den wir gemacht haben: Mut zur Second Hand! Es ist so sinnvoll gebrauchte Dinge zuerst aus dem bereits vorhandenen Textilkreislauf zu nehmen. Hier kommt auch der Modespaß wieder ins Spiel (bloß nicht zu viel Ernsthaftigkeit!), da Fehlkäufe oder ausgefallene Kleiderstücke ein wenig besser zu rechtfertigen sind – am besten gar, man leiht diese vielleicht sogar bei der Kleiderei, unserer Hamburger Kleiderbibliothek, und gibt die am Monatsende einfach wieder zurück.
Und dann: schaut euch um, bleibt auf dem Laufenden und ihr werdet so viele tolle alte und junge Eco Fashion Labels entdecken… dass der Gang zur herkömmlichen Modekette gar nicht mehr nötig ist. Der Eco und fair Fashion Markt ist größer und diverser denn je, und deckt inzwischen wirklich viele Geschmäcker ab. Wir inspirieren uns da meistens über andere Slow Fashion Blogs. Und auch Instagram ist eine wahre Schatztruhe, wenn es um’s Entdecken neuer Label geht.“

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Foto: Kunstkinder Mag – Instagram (Bassi Lichtenberg / @lichtenberg_photos)

 

BB: Habt ihr ein Lieblingskleidungsstück oder ein Lieblingslabel?

„Ein Lieblingslabel der Stunde, auch, da es direkt aus dem Herzen unserer Kunstkinderbasis stammt: Ist Jan ’n June, das 2013 von Anna Bronowski und Juliana Holtzheimer in Hamburg gegründet wurde. Skandinavischer Minimalismus ahoi!“

BB: Habt ihr einen Lieblingsladen (in Hamburg?)

„In Hamburg schauen wir gerne mal bei glore in der Marktstraße vorbei. Ebenso bei hessnatur in der Innenstadt. Unsere liebsten Anlaufstellen um nach neuen (alten!) Kleidern zu suchen sind aber immer noch die vielen tollen Second Hand Läden: Pick’n’Weight am Pferdemarkt, die Rathaus Passage in der Innenstadt, oder unser Lieblingsflohmarkt, der Floh Zinn. Greenpeace hat übrigens gerade eine Second Hand Karte für Hamburg veröffentlicht!“

 

Anna’s und Esther’s Fair Fashion Guide ist mehr als einen Besuch Wert, dort findet ihr Links und Infos zu Fair- und Slow-Fashion-Labels, sowie ausgewählte „Slow-Fashion-Picks„:

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Danke liebe Anna und liebe Esther, wir sind sehr gespannt und freuen uns auf alles, was da noch grünes kommen wird!

 

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