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Naomie Aldort: Von der Erziehung zur Einfühlung – Wie Eltern und Kinder gemeinsam wachsen können

Auf der Suche nach noch mehr Futter für eine achtsame Erziehung, bin ich auf das Buch von Naomi Aldort gestoßen. Das Buch ist wie Kohns „Liebe und Eigenständigkeit“ im Arbor-Verlag erschienen und ich würde sie als gute Freunde bezeichnen, denn es vermittelt ähnlich wie Kohns Buch ganz behutsam, ohne Vorwürfe, wie Kinder bedürfnisorientiert erzogen werden können.

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Es geht nicht darum, das Kinder besser kooperieren oder wie Abläufe im Alltag reibungslos funktionieren, Aldort möchte in dem Buch vor allem vermitteln, wie Eltern aber auch Kinder Selbsterkenntnisse erlangen, statt schimpfend und Konsequenzen androhend durch den Alltag zu gehen.

„Wenn junge Kinder ständig gemaßregelt werden, sind sie durch die  intensiven Gefühle und Wertungen ihrer Eltern oft so verängstigt, dass sie den Inhalt der Aussage überhaupt nicht verstehen“

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“Auf der Suche nach dem verlorenen Glück” – Gegen die Zerstörung unserer Glücksfähigkeit in der frühen Kindheit

Und noch mehr Neuigkeiten auf dem Blog – die liebe Katharina ergänzt die Rubrik „Lesenswert“ ab sofort um wertvolle Beiträge rund um das Thema Erziehung! Ich freu mich sehr – und wir starten mit dem Buch „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück“ – ein Buch, das einem Mut macht, bedürfnisorientiert mit seinem Baby umzugehen, von Jean Liedloff.

Ich war mit unserem ersten Sohn in der 28. SSW und verzweifelte über den ganzen Ratgebern mit so griffigen Titeln wie “Babyquick-Finder” “Glückliche Babys” und “So machen sie es mit ihrem Baby richtig”. Ich wollte es mit unserem Baby auf jeden Fall richtig machen, keine Frage aber irgendwie reichten mir die praktischen Alltags-Tipps zum Thema wickeln, wiegen und waschen nicht aus. Was war mit den tieferen Gefühlen? Mit der Bindung? Mit der Angst vor dem was auf einen nach der Geburt niederprasselt oder das wohlmöglich ausbleibende Muttergefühl? Reichen meine Instinkte aus, um ein hilfloses und von mir völlig abhängiges Wesen zu versorgen?

Dann stieß ich auf das Buch der Amerikanerin Jean Liedloff, das zum ersten Mal 1980 erschienen und damit kein alter Hase, sondern viel mehr ein Klassiker ist.

Das Buch ist nicht zum durchstöbern geeignet, denn schon der Aufbau macht einem klar, dass man sich Stück für Stück durch das Buch durcharbeiten muss. Allen die jetzt abgeschreckt sind, versichere ich, dass aller Fleiß belohnt wird, denn dieses Buch geht in die Tiefe.
Mit ihrer einzigartigen Schreibweise nimmt Jean Liedloff den Leser in eine Welt mit, in der Durchschlafproblematiken, Stillprobleme und Unsicherheiten im alltäglichen Umgang mit Babys nicht vorhanden sind.

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