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Green Shops: greenstories.de

Seit langer Zeit schon lasse ich mich bei meinen Recherchen gerne von greenstories inspirieren und beraten. Zeit also, euch greenstories endlich vorzustellen!

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greenstories ist der grüne Onlineshop für alles rund ums Baby – gegründet von Inna und Denver Mielke, gibt es greenstories seit 2014. Inna und Denver beschlossen mit der Geburt ihres ersten Sohnes, dass es an der Zeit war, endlich einen Shop für unbedenkliche und faire Produkte zu gründen. Denn wie alle anderen Eltern auch, wollten die beiden nur das Beste für den Nachwuchs …

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Das besonders „beruhigende“ an greenstories: nur sorgfältig ausgesuchte Hersteller halten Einzug in das Sortiment, dabei unterstützt greenstories vorzugsweise kleine Hersteller und Manufakturen mit partnerschaftliche Zusammenarbeit. Jedes einzelne Produkt wird mit Sinn und Verstand auf die Einhaltung der greenstories Leitlinien geprüft – und auch so auf der Showseite präsentiert. greenstories betreibt selbst aktiven Umweltschutz und hinterfragtjeden einzelnen Artikel, vor allem aus elterlichen und kritischen Gesichtspunkten.

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Transparenz und Vertrauen beim Shoppen schaffen die greenstories Siegel:

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Die Siegel wie „BIO“, „GOTS“, „Made in Germany“ geben einem schnell Überblick zu Qualität, Eigenschaft und Ursprung der Produkte.  Auch lassen sich die Produkte nach den Siegeln selektieren!

Wer mehr über die verschiedenen Siegel wissen möchte, der wird hier genauestens informiert!

 

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„Beruhigend für Kind und Familie“

Wir haben mit Denver ein schönes Interview über die Beweggründe zur Eröffnung eines grünen Onlineshops für euch geführt – und warum es so wichtig ist, sich als Eltern Gedanken über die Produkte des täglichen Umgangs ihrer Kinder zu machen!

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BB: Seit wann und warum gibt es „greenstories“ und wie fing alles an?

greenstories“ wurde 2014 gegründet, dem voraus gingen zwei Jahre bis zu dem Moment, als wir online gingen. Eine sehr bewegende Zeit mit vielen schlaflosen Nächten, vielen Reisen mit Auto oder Flugzeug. Man kann förmlich sagen, dass uns kein Weg zu weit war, um das Sortiment, wie wir es heute haben, aus dem völlig überfluteten Markt zusammen zu stellen. Alle Hersteller oder Zwischenhändler erzählen gerne, wie toll, schadstofffrei, geprüft und super ihre Produkte für Kinder seien.
Schönes soll zugleich gut sein, wobei uns gut aber nicht gut genug war. Denn nur ökologisch und zugleich fair sowie mit Bedacht auf die Umwelt hergestellte Bodys, Beißringe, Kuscheltiere oder Spielzeuge sind mehr als nur gut – sie sind sicher.
Die Gründe greenstories auf die Beine zu stellen lagen direkt vor Augen, Inna hat zuvor über 12 Jahre im medizinischen Bereich gearbeitet. Sie kennt sich daher in Gesundheitsbereich sehr gut aus.

Schnell kamen viele Fragen auf, warum werden bestimmte Erkrankungen immer mehr und zugleich immer schlimmer? Warum betrifft es so stark die Generation, die um die 80er und später geboren worden ist? Warum eröffnen so viele Kinderwunschkliniken in den letzten Jahren? Werden wir nach und nach zeugungsunfähig? Was ist demnach der Unterschied zu unseren Eltern, die uns geboren haben, etwa in den 50ern und danach?
Antwort: der Konsum, die fernöstliche Plastikflut, die uns in den 80er erreichte. Die Industrialisierung, vieles schneller und noch billiger zu erhalten. Aber mit welchen Inhaltsstoffen? Zu welchem Preis? Macht sich auch nur ein Produzent Gedanken, was beim Mundeln alles rausgelutscht werden kann??? Leider kann man noch nicht sagen, dass genau das Spielzeug soundso von vor x Jahren dafür gesorgt hat, dass der Mann später unfruchtbar ist oder das Kind mit Allergien geboren worden ist.

Bei meiner Frau Inna war die Einstellung schon immer da, soweit machbar, auf dem örtlichen Wochenmarkt oder eben Bio einzukaufen. Bei mir war es etwas anders, ich war immer bestrebt die beste Qualität bzw. das beste Produkt zu erhalten, wenn ich schon etwas mehr Geld ausgab. Ein billiges Fernost-Produkt mit einer Marke als Deckmäntelchen zu erhalten, mochte ich noch nie.

Aber bei der Suche nach guten, schadstofffreien und vor allem sinnvollen Artikeln für das eigene Neugeborene, wurden wir beide noch viel kritischer und mit der Beratungsleistung auf dem Markt absolut unzufrieden. Darum entstand greenstories mit ökologischen Produkten und mit aufklärendem Inhalt für die, die es am meisten verdienen – unsere Kinder! Ein Mehrwert für Kinder, und für die Hersteller zu dem Preis, den es kostet, aber auch keinen Cent mehr.“

BB: Was unterscheidet euch von „herkömmlichen“ Onlineshops für Kinderartikel?

„Viel! Ob konventionell oder zu den Bio Shops, die es mittlerweile so gibt, unterscheiden wir uns in vielen Bereichen. Wir haben nicht nur mal eben einen Online-Shop gegründet, weil wir mit dem Angebot auf dem Markt unzufrieden waren und ja, das waren wir! Wir haben eine Marke geschaffen, die strenger die Produkte und Hersteller sowie deren Verfahren hinterfragt, als je zuvor. Woher wir das wissen? Von den genervten Herstellern… die wir nicht mehr nur als normale Händler um Zertifikate bitten, sondern auch als besorgte Eltern mit sehr vielen Fragen „löchern“. Aber nur so können sich andere Eltern wirklich auf uns verlassen, denn die haben oft viele Fragen aber nicht die Möglichkeit oder Zeit einen Hersteller direkt zu befragen.

Unser Sortiment ist persönlich und mit viel Liebe zum Detail zusammen getragen und genau hinterfragt worden, abgestimmt auf die Bedürfnisse von Eltern und nicht auf die von Einkäufern (mit Blick auf die beste Marge oder Konditionen). Nicht ohne Grund berichtete Ökotest im Jahr 2015 gleich zweimal über greenstories und unser strenges Konzept. Zu den konventionellen Shops unterscheiden wir uns ja bereits bei den Produkten, die nicht in billig-Lohnländern unter widrigsten Bedingungen entstanden sind. Hinzu kommt die Verwendung chemischer aufbereiteter Baumwolle. Die größte Fast-Fashion Kette verkauft unter dem Deckmäntelchen von „Bio-Baumwolle“, welche beim fertigen Produkt aber leider keine mehr ist. Für uns ist das Täuschung, dagegen betreiben wir bei greenstories Transparenz, wo es nur geht.

Letztlich ist es auch unser Service und die Beratungsqualität. Unsere Kunden erreichen uns von Mo-So und sie bekommen Antworten auf ihre Fragen, weil wir uns mit unseren Produkten auseinander gesetzt haben, was schon in den meisten Geschäften zu einer Seltenheit geworden ist, aber online… wohl noch weniger.“

BB: Nach welchen Kriterien sucht ihr euer Hersteller aus?

„Oh, da gibt es viele. Mittlerweile wissen wir genau worauf wir achten müssen. Die Hersteller, die von uns gehört haben, versuchen erst gar nicht etwas zu bewerben, was letztlich kein Bestand hat. Die Hersteller, die bei uns vertreten sind, sind sehr engagiert im Bereich der Bio-Babyprodukte, viele von ihnen leisten darüber hinaus in sozialen Projekten ihre Unterstützung oder fördern diese.

Auf Slogan, Siegel und schnelle Aussagen achten wir, aus gutem Grund, gar noch so sehr. Es wird vielmehr konkret beleuchtet, wie der Hersteller arbeitet und was seine Intentionen sind. Die Gefahr von green-washing nehmen wir sehr, sehr ernst.“

BB: Wie genau prüft ihr die Produkte für euer Sortiment und wieso ist das für euch so wichtig?

„Hierfür stehen uns verschiedene Datenbanken zur Verfügung, anhand deren wir viele der Zertifikate überprüfen können. Sind wir unsicher kontaktieren auch schon mal einen Diplom-Chemiker oder sichten unabhängige Tests. Letztlich haben wir unheimlich viel in den letzten Jahren dazu gelernt. Vor allem, weil wir unser streng ausgesuchtes Sortiment schnüren und kein zahlengetriebener Einkäufer. Auch haben wir inzwischen ebenfalls ein Gefühl dafür, welche Produkte z.B. gar nicht Bio sind oder so schadstofffrei sein können.“

BB: Kann man heute überhaupt noch einem Anbieter vertrauen – oder gibt es zu viele schwarze Schafe, die gerne mal green-washing betreiben, weil es gerade dem Trend entspricht?

„Ja, uns! Es ist richtig, green-washing ist mittlerweile an der Tagesordnung. Uns erreichen unzählige Anrufe von Verkäufern neuer Produkte, die aber nur zu oft bereits an unseren ersten Kontrollfragen scheitern. Oft wissen die gar nicht, welche Materialien für das Produkt verwendet wurden. Wir gehen grundsätzlich mit einem Grundvertrauen in jedes neue Gespräch, müssen es aber z.B. aus Gründen unstimmiger Aussagen abbrechen und dann ist dieser Lieferant samt den Produkten gesperrt. Anders funktioniert es nicht und genau wegen dieser vielen Arbeit, welche wir vom Schnuller bis zur Jacke leisten, können Eltern uns vertrauen. Es ist das Ziel von greenstories, genau diese Arbeit bereits vorher zu machen, damit Eltern einfach mehr Zeit für ihre Kinder haben.“

BB: Habt ihr Wünsche für die Zukunft, was euren shop betrifft? Gibt es Produkte, die euch noch „in grün“ fehlen?

„Unser Tatendrang und die Ideen sind so vielfältig, dass die Zeit gar nicht reicht, diese alle umzusetzen. Aber natürlich gibt es konkrete Pläne, welche bereits dieses Jahr anstehen. Primär wird unser Sortiment stetig ausgeweitet, dass betrifft insbesondere die Altersklassen … So wird es bereits in diesem Jahr auch Kinderbekleidung in größeren Größen geben und viele, bisher nur spärlich gefüllte Bereiche, werden zu einem attraktiven Angebot ausgebaut. Aber die Produktprüfung nimmt sehr viel Zeit in Anspruch und so dauerte es auch, wie im aktuellen Beispiel unserer neuen Trinkflaschen von Pura, schon mal über ein Jahr, bis wir unseren Test abgeschlossen haben. Das führt aber auch dazu, dass wir nun ggf. auf das inzwischen verbesserte Nachfolgemodell setzen können, wo evt. genau unsere festgestellten Schwächen inzwischen abgestellt wurden.
Vieles gibt es leider (immer) noch nicht in dem Qualitätsrahmen, wie er für uns wichtig ist, und so müssen wir eigentlich wichtige Bereiche zurückstellen. Aber wir glauben, dass gerade diese Konsequenz wieder für uns spricht und überlegenden Eltern hilft.“

BB: Was würdet ihr allen werdenden Eltern empfehlen?

„Was wir trotz dessen, dass wir ein Baby-Onlineshop sind, immer empfehlen: weniger ist mehr! Ein Kind braucht weder drei Jacken oder 5 Paar Sommerschuhe, auch wenn die Angebote 3für2 nur zu verlockend sind. Die gibt es mittlerweile auch im Öko-Bereich, aber allein daran merkt man, dass diese Händler es offensichtlich nicht verstanden haben, dass Nachhaltigkeit nicht gleich Konsum ist und am liebsten Massen verkaufen. Das ist schade und wenig ehrlich wie wir finden, denn man braucht oft nicht 3 Stück/Paar von irgendetwas. Es braucht auch keine tausende Spielsachen. Was es aber braucht, ist lieber weniger aber dafür Gutes und Schadstofffreies auf der Haut und im Kinderzimmer. Es braucht Zeit und Raum um zu entdecken, dass es viel mehr Wert ist, als man glaubt und nur weil mal etwas in der Ecke liegt, ist es nicht gleich automatisch uninteressant. Bewusst zu kaufen spart Geld, Zeit beim Aufräumen und hilft der Umwelt 😉

 

Danke für das informative und ausführliche Interview! Hier geht’s zur Website von greenstories.de

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Alle Bilder über greenstories.de

 

 

 

 

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