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Tipps für einen nachhaltigen Familienurlaub

Ihr wollt möglichst nachhaltig mit Kleinkind verreisen? Dann solltet ihr euch unbedingt ein paar Dinge zu Herzen nehmen, denn wir alle wissen: Tourismus trägt zum Klimawandel und Ressourcenschwund bei. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich als Tourist nachhaltiger und achtsamer zu verhalten:

Foto: Steven Ritzer

 

Sucht euch Urlaubsziele in der Nähe!

“Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“
Johann Wolfgang von Goethe

Es darf (und sollte) auch mal nicht geflogen werden. Und vielleicht findet man ja auch eine ganz bezaubernde Unterkunft im Schwarzwald, an der Nordsee oder gar im Nachbarort? Nicht immer müssen es exotische  (und meist oft sehr kostspielige) Kreuzfahrtreisen sein, Natur zum Entspannen findet man oft an den heimischen Seen und der näheren Umgebung.

Auf dem (Rad-) Weg von Potsdam über Grube nach Marquardt gab es jede Menge „Kassen des Vertrauens“. Grüner geht’s nicht. (Foto: Steven Ritzer)

 

Auch wir haben dieses Jahr zu Hause Urlaub gemacht. Und es war alles andere als langweilig! Im Gegenteil, wir haben so viele schöne neue tolle Orte kennengelernt und spannende Radtouren gemacht, und ganz nebenbei unseren Geldbeutel und die Umwelt geschont!

Wenn es nach unseren Kindern ginge, würden wir ständig Picknick machen. Warum nicht? Selbstgemachte Aufstriche, frisches Brot und Obst der Saison, fertig. (Foto: Steven Ritzer)

 

Plant euren Urlaub mit nachhaltigeren Verkehrsmitteln

„… schon eine einzige Flugreise kann mehr CO2 produzieren als man sonst im ganzen Jahr hinterlässt. Eine Flugreise von München nach Athen verursacht laut Atmosfair rund 570 kg CO2 – das ist bereits etwa ein Viertel des klimaverträglichen CO2-„Jahresbudgets“ eines Menschens.“ Quelle: utopia.de

Reist mit möglichst wenig Gepäck – je schwerer das Auto / Flugzeug, desto mehr CO²-Ausstoß, wählt euer Transportmittel und auch die Länge sinnvoll. Wenn sich ein Flug gar nicht vermeiden lässt, dann gibt es immer noch die Möglichkeit ihn zu kompensieren – zum Beispiel bei Atmosfair.
Mit Bus oder Bahn reist ihr immer noch am klimafreundlichsten! Auch im Urlaubsort selber solltet ihr weitgehend auf einen Mietwagen verzichten, so bekommt ihr auch einen viel intensiveren und authentischeren Eindruck des Landes, wenn ihr mit den dort üblichen öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs seid.

Foto: Steven Ritzer

Auf Wegwerfprodukte verzichten

Verzichtet auf Wegwerf-Produkte. Deckt euch zu Hause mit allem was ihr für eure Reise braucht ein (Zahnbürsten,  Lätzchen und Löffelchen, Thermoskanne mit erwärmtem Brei, Trinkflasche: gefüllt oder ungefüllt, Babynahrung, Knabbereien und Obst). Schreibt euch eine gut durchdachte Liste und packt so, dass ihr unterwegs möglichst wenig an unnötigen Wegwerfprodukten kaufen müsst. Keine eingeschweißten Cola-Dosen und Sandwiches, keine Einmal-Zahnbürsten und kleine Shampoo-Döschen …

Foto: Steven Ritzer

Die Wahl der Unterkunft

Für jeden Geldbeutel gibt es passende Familienunterkünfte – online sowieso, aber vielleicht  hat ja auch schon jemand aus dem Bekanntenkreis einen Geheimtipp? Ob Campingplatz (Bio-)Bauernhof, Biohotel, Schloss oder Gutshof. Am besten sucht ihr euch Unterkünfte naturnaher
Bauweise, mit Anbietern regionaler Bioküche, Stichwort Bio-Agriturismo …

Wenn es um nachhaltige Unterkünfte geht, solltet ihr besonders auf den Ressourcenverbrauch und die Energiesparmaßnahmen achten,  Hotels mit sogenannten Wassermanagementplänen, bei denen der Wasserverbrauch der Landschaft angepasst wird, also kein Hotel mit 3 Pools, dem Golfplatz in der Wüste oder dem Infinity-Pool gleich am Meer. Grundsätzlich keine ALL-INKL-Hotels, denn dort wird selten ressourcen- und umweltschonend gedacht und gehandelt, es geht eher darum die Masse mit Quantität statt Qualität zu versorgen.

Skifahren im Sommer? Golfspielen in der Wüste? Geht’s noch?

Im Urlaub selber solltet ihr lokale, saisonal passende Freizeitangebote wahrnehmen. Radfahren, Wandern, Kanufahren, Buddeln im Sand am Meer, Skilaufen im Winter … – Kinder brauchen nicht viel Freizeit-Programm und Unterhaltung, um glücklich zu sein. Meist reicht schon das Bächlein mit den Gänsen um die Ecke.

Orte und Natur für zukünftige Generationen erhalten

Foto: Steven Ritzer

Kinderausstattung kann man mieten

Was kann man noch tun? Zum Beispiel die für den Urlaub notwendige Baby-Ausstattung nicht kaufen, sondern leihen oder mieten. Ihr habt kein Reisebett, braucht aber für den nächsten Urlaub unbedingt eins? Bei Mami Poppins kann man alles rund um die Kinderausstattung mieten: Kinderwagen, Reisebuggy, Autositz, Hochstuhl, Reisebett …

„Unabhängig davon ob du einen Aktivurlaub oder eine Städtereise planst, hat Mami Poppins immer das richtige Produkt für dich. Wir liefern deutschlandweit zu deinem Urlaubsort.“

MIETEN, TESTEN, KAUFEN.

Mami Poppins bietet außerdem auch den Mietkauf an, so könnt ihr die Reisetauglichkeit der Baby-Ausstattung in Ruhe im Alltag testen – auf diesem Wege werden Fehlkäufe reduziert und damit auch die Umwelt und euer Geldbeutel geschont.

Bei der Vermietung gibt es im Übrigen immer die neuesten Modelle, und alle Miet-Produkte werden nach jeder Nutzung professionell gereinigt und desinfiziert. Dafür verwendet Mami Poppins nur schonende Reinigungsmittel, die Bio sind oder im üblichen Haushalt verwendet werden.

Wer mehr über Mami Poppins erfahren möchte, hier geht’s zur Website.

Ein großes Kompliment an dieser Stelle an die liebe Ekaterina von Mami Poppins – schön zu sehen, dass es mutige Menschen gibt, die einen Schritt weiter, und in die richtige Richtung denken! Viel Erfolg euch weiterhin!

 


 

Alle Bilder wurden auf der wunderbaren Tour mit  We cycle Brandenburg von Steven Ritzer gemacht – danke dafür!

Mehr Infos rund um nachhaltiges Reisen und weiterführende Links findet ihr auch auf utopia.de.

 

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